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News der Stadtverwaltung

Startschuss für den neuen Kreisel an der Färberstraße

Gemeinsam mit dem Hochtaunuskreis hat die Stadt Friedrichsdorf den Startschuss für die Baumaßnahmen für den Kreisel an der Kreuzung Färberstraße/Cheshamer Straße gegeben. Das Vergabeverfahren ist beendet und die ausführende Baufirma beauftragt. Von dem neuen Kreisel geht zukünftig auch die Zufahrt zur neuen Philipp-Reis-Schule (PRS) ab, wo nächstes Jahr ebenfalls die ersten Bauarbeiten beginnen werden. Insgesamt stellt der Neubau der PRS die größte Investition in eine einzelne Schulbaumaßnahme des Hochtaunuskreises dar. Für die Kreuzung hatten Friedrichsdorf und der Hochtaunuskreis gleichermaßen Fördergelder gemäß dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) beantragt. Ende November kam der Bewilligungsbescheid vom Land Hessen: rund 100.000 Euro bekommt die Stadt Friedrichsdorf an Zuschuss für die Baukosten. Insgesamt wird der Kreiselbau rund 550.000 Euro kosten. Die Summe wird zwischen Stadt und Kreis aufgeteilt. Dafür hat die Hugenottenstadt eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Hochtaunuskreis geschlossen. Außerdem ist darin vereinbart, dass die Beauftragung und die Betreuung der Bauarbeiten von Friedrichsdorf abgewickelt werden. Die Stadt wird aber den Kreis über alle wichtigen Schritte informieren. Für den 19. Januar 2009 ist der Baubeginn festgesetzt, aber auch hier gilt: Die Arbeiten sind wetterabhängig! Sollte in dieser Zeit Frost im Boden sein, müssen die Maßnahmen unterbrochen werden. Wenn ohne Verschiebungen gearbeitet werden kann, ist die Bauzeit bis Ende Mai angelegt, ab dann soll der Verkehr über den Kreisel fließen können. Auch die Fußgängerüberwege rund um die Kreuzung werden neu angelegt und mit großzügigen Zebrastreifen versehen. Direkt vor der neuen PRS wird eine neue Haltestelle nur für die Schulbusse entstehen. Die Haltestelle gegenüber Lidl wird ausgebaut, so dass sie für die Standardlinienbusse genutzt werden kann. Die Stadtbushaltestelle in der Färberstraße an der Einmündung zur Max-Planck-Straße bleibt bestehen. Wie genau der Verkehr um die Baustelle herumgeleitet wird, wird die Stadtverwaltung rechtzeitig bekannt geben. "Wir sind froh, dass die Zusammenarbeit mit dem Kreis insgesamt so gut war", sagt Bürgermeister Horst Burghardt. "Es ist wichtig, dass der Kreisel so schnell wie möglich fertig wird, deshalb fangen wir auch schon so früh im Jahr an. Die Bauarbeiten für die neue Philipp-Reis-Schule beginnen auch bald, sonst kommen sich der Straßenbau und der Hochbau in die Quere." Außerdem ist der Kreisel Cheshamer Straße/Färberstraße der erste in einer ganzen Reihe geplanter Eingriffe in das Friedrichsdorfer Verkehrsnetz. "Bevor der Kreisel nicht fertig ist, können wir auch mit den anderen Maßnahmen nicht beginnen", erklärt der Bürgermeister.

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Ab 2009 fahren die Frankfurter Nachtbusse auch nach Friedrichsdorf

Endlich ist es geschafft! Nach langen Überlegungen in den Gremien hat der Magistrat nun beschlossen, den Nachtbus aus Frankfurt bis nach Friedrichsdorf zu verlängern. Ab dem 1. Januar 2009 wird ein Bus jeweils in der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen im Anschluss an den Nachtbus nach Bad Homburg fahren. Umgestiegen wird an der bekannten Nachtbushaltestelle am Hessenring. Von dort wird der Anschlussbus um 1:55, 2:55 und 3:55 alle Friedrichsdorfer Stadtteile anfahren. Bürgermeister Horst Burghardt freut sich über das Ergebnis. "Jetzt haben die Friedrichsdorfer Jugendlichen einen guten Anschluss ans Bad Homburger Nachtleben. Und auch der Rückweg aus den Frankfurter Diskotheken ist ohne Auto zu bewältigen." Durch den Nachtbus werde die Stadt auch für junge Leute wieder attraktiver. "Friedrichsdorf ist eine lebendige Stadt. Mit dem Anschluss an den Nachtbus zeigen wir, dass uns die Belange der jüngeren Generation wichtig sind." Ein Jahr lang wird der Nachtbus fahren, dann wird die Bilanz gezogen, ob sich die Verbindung auch dauerhaft rechnet. Der Bus ist in das System des RMV integriert, sodass die Fahrkarten des RMV entsprechende Gültigkeit haben. Fahrpläne gibt es im Internet unter , direkt in den Bussen und an der Infostelle im Rathaus.

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Friedrichsdorf sorgt für Mobilität - Neuer Betreiber der Stadtbuslinien und fünf neue Busse

Ab dem 22. Dezember fahren in Friedrichsdorf fünf neue Stadtbusse auf den bekannten Routen. Die Busse tragen die Porträts verschiedener berühmter Friedrichsdorfer, so kann man sich beispielsweise von Marie Blanc oder Friedrich II. zum Einkaufen fahren lassen. Auf der Frontseite wird sowohl das Friedrichsdorfer Wappen als auch das Logo der Stadtwerke angebracht. Auf der Rückseite des Busses erscheinen das Gesicht und der Name der Persönlichkeit. Neu ist auch der Betreiber der Stadtbuslinien, den die Stadt Friedrichsdorf nach der gemeinsamen europaweiten Ausschreibung mit den Städten Bad Homburg und Oberursel beauftragt hat. Es handelt sich um die Firma Schulmeyer mit Sitz in Mörfelden. Das bisherige Stadtbusangebot wird in Friedrichsdorf nicht nur beibehalten, sondern durch einen ab Januar eingesetzten Nachtbus noch erweitert. "In Friedrichsdorf fahren zukünftig Busse mit modernster Abgastechnologie und Bauart", so Erster Stadtrat Norbert Fischer. Die Busse mit 279, bzw. 299 PS haben die Abgasemissionsstufe EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicles) und gelten daher als besonders umweltfreundliche Fahrzeuge. Die elektronische Niveauregulierung ermöglicht eine Absenkung der Busse auf der Türseite. Damit wird der Ein- und Ausstieg für ältere oder behinderte Menschen erheblich vereinfacht. Außerdem sind alle Busse mit modernen Klimaanlagen ausgestattet. Eine Videoüberwachungsanlage sorgt für Sicherheit und schützt den Bus vor Vandalismus. Zudem sind die neuen Busse mit 78 dBA um 3 dBA leiser als die bisherigen in Friedrichsdorf eingesetzten Busse, was im subjektiven Empfinden einer Halbierung der Lautstärke gleicht. Am Samstag, 20. Dezember stellte Erster Stadtrat Norbert Fischer einen modernen großen Stadtbus und einen Midibus am Rathaus vor. Anschließend legten die neuen Busse ihre ersten Meter auf den Friedrichsdorfer Straßen zurück und brachten bis 12 Uhr Bürgerinnen und Bürger aus den Ortsteilen kostenlos zum Weihnachts- oder Wochenmarkt in die Stadtmitte. In jedem Bus fuhr ein Fachkundiger der Firma Schulmeyer mit und stand zu Fragen rund um die neuen Busse zur Verfügung. Darsteller der fünf historischen Persönlichkeiten, nach denen die Busse benannt sind, begleiteten die Fahrten und flanierten am Rathaus. Für die Einführung der neuen Busse hat die Stadtverwaltung kleine Broschüren gedruckt, in der jede Persönlichkeit beschrieben wird. Außerdem ist darin der neue Fahrplan, der ab dem 01. Januar gilt, zu finden. Die Zeiten sind allerdings die gleichen wie im letzten Jahr, die Fahrten der Nachtbusse kommen noch hinzu. Die Broschüren gibt es kostenlos in den Bussen oder an der Infotheke im Rathaus.

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Januar Konzert der Reihe Klassik für Kids im Forum Friedrichsdorf

Wegen der Landtagswahl findet das Konzert "Monsieur Sax gibt sich die Ehre" der Reihe Klassik für Kids am Sonntag, 18. Januar, nicht wie angekündigt im Friedrichsdorfer Rathaus, sondern im kleinen Saal im Forum Friedrichsdorf (Dreieichstraße 22) statt. Beginn ist um 15 Uhr. Karten sind im Vorverkauf für 6,00 Euro an der Informationsstelle im Rathaus, Hugenottenstraße 55, erhältlich. Informationen: Stadt Friedrichsdorf, Heike Havenstein, Tel. 06172/ 731-296, E-Mail: stadtverwaltungfriedrichsdorf.de oder im Internet unter .

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Aufruf zum "Johann-Philipp-Reis-Preis 2009"

Am 26. Oktober 1861 hielt Johann Philipp Reis vor dem Physikalischen Verein in Frankfurt seinen grundlegenden Vortrag über "Das Telefonieren durch galvanischen Strom". Seine Idee leitete eine Wende in der elektrischen Übertragung von Nachrichten ein. Das Besondere an der Idee des Johann Philipp Reis waren nicht nur das technisch Neue, sondern auch die umwälzende volkswirtschaftlichen Aus- wirkungen, die seine Erfindung mit sich brachte. Das 125jährige Jubiläum der erst- maligen Präsentation seiner genialen Idee haben die Stadt Friedrichsdorf, die Barbarossastadt Gelnhausen, die Deutsche Telekom und der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik zum Anlass genommen, einen mit € 10.000,-- dotierten Preis für eine herausragende, innovative Veröffentlichung auf dem Gebiet der Nach- richtentechnik zu vergeben. Erstmalig wurde der Preis 1987 im Rahmen einer Veran- staltung an Dr. Dietmar Hohm für seine Arbeit "Kapazitive Silizium-Sensoren für Hörschallanwendungen" im Beisein unter anderem vom damaligen Bundespostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling verliehen. Auch 2009 soll der Preis wieder an Ingenieurinnen und Ingenieure oder Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler (Altersgrenze 40 Jahre) verliehen werden, die mit ihrer Arbeit eine bedeutende nachrichtentechnische Neuerung, die auch Auswirkungen auf die Volkswirtschaft hat, in Gang gesetzt haben bzw. eine solche Entwicklung erwarten lassen. Verliehen wird diesmal der Preis entsprechend den Statuten durch den Bürgermeister der Stadt Gelnhausen. Alle vier Stifter des Preises sind mit Johann Philipp Reis auf besondere Art und Weise verbunden. Reis wurde 1834 in Gelnhausen geboren, sein Telefon entwickelte er als Lehrer in Friedrichsdorf. Generalpostmeister Heinrich Stephan erkannte schon sehr früh die Bedeutung des Telefons und führte es zielstrebig und schnell in Deutschland ein. Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik ist der größte elektrotechnische Mitgliederverband in der Bundesrepublik. Die Durchführung der Preisvergabe wird in Zusammenarbeit mit anderen Stiftern durch die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG) durchgeführt, die mit fast 10.300 Mitgliedern aus den verschiedensten Sektoren der Informationstechnik und ihren über 1.000 in den unterschiedlichen Fachausschüssen und Fachgruppen der Informationstechnik aktiv und ehrenamtlich mitarbeitenden Wissenschaftlern über das erforderliche Wissen zur Vorauswahl und Reihung der Preisträger verfügt. Der Einsendeschluss für die Bewerbungen für die Vergabe des Preises ist der 07. April 2009. Bewerbungen sind zu richten an die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG), Stresemannallee 15, 60596 Frankfurt am Main, Tel: 069-6308-360/362, Fax : 069-96315233, Mail: itgvde.com.

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Einzelhandelskonzept als Download auf der Friedrichsdorfer Homepage

Newsbild: Einzelhandelskonzept als Download auf der Friedrichsdorfer Homepage

Nachdem das Konzept für den Friedrichsdorfer Einzelhandel in der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wurde, steht es jetzt als Dieser Link öffnet ein neues Fenster mit einer PDF-DateiDownload auf der Homepage der Stadt bereit. Das Konzept soll vor allem nachvollziehbare Kriterien für Ansiedlungsvorhaben liefern und damit auch eine größere Investitionssicherheit für die ortsansässigen Händler ermöglichen. Außerdem dient es zur Sicherung der bestehenden Strukturen, zur gezielten Weiterentwicklung des Einzelhandels und zur Rechtssicherheit der Friedrichsdorfer Einzelhandelspolitik. Wichtige Punkte sind auch das Sortiments- und Standortkonzept sowie die Abgrenzung der zentralen Versorgungsbereiche. Für die Innenstadtentwicklung um das Milupa-Gelände ist das Konzept die entscheidende Grundlage.

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Graffitis in der Bahnhofsunterführung versiegelt

Newsbild: Graffitis in der Bahnhofsunterführung versiegelt

Heute hat das Unternehmen "Die schöne Fassade" aus Bad Homburg die etwas mildere Temperatur genutzt und eine Schutzschicht auf die Graffitis in der Bahnhofsunterführung aufgetragen. Die Schicht besteht aus Microwachs und Zwei-Komponenten-Schutzlack. "Wir hoffen, dass die Bilder damit vor Schmutz und Schmierereien geschützt sind", sagt Erster Stadtrat Norbert Fischer. "Schließlich haben viele Bürger sich für die Renovierung und Neugestaltung der Unterführung persönlich engagiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen."

Die Initiative für die Neugestaltung des Bahnhofs kam aus dem politischen Raum. Viele Freiwillige aus allen Parteien beteiligten sich an der von Friedrichsdorfer Ortsvorsteher Winfried Maurer initiierten Aktion. Die beiden Künstler Christian Schopp und Benjamin Theodor arbeiteten kostenlos, das Materialbudget von 3000 Euro stellte die Stadt Friedrichsdorf zur Verfügung. Auch die Kosten für die Schutzschicht von nochmal rund 4500 Euro trägt die Stadt. "Jetzt werden Reisende in der Unterführung von Philipp Reis und Marie Blanc persönlich begrüßt", freut sich Fischer über die gelungene Aktion. Mit der neuen Schutzschicht werden die Kunstwerke hoffentlich auch lange halten.


 

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Internationales Deutsches Turnfest vom 30. Mai - 05. Juni 2009 in Frankfurt

Freiwillige Helfer für Betreuung der Gäste gesucht. In Frankfurt am Main findet vom 30. Mai bis 05. Juni 2009 das Internationale Deutsche Turnfest statt. Es werden etwa 75.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, die zur Übernachtung und zum Aufenthalt in Gemeinschaftsunterkünften in 300 Schulen in Frankfurt und der Region untergebracht werden. Die Teilnehmer (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) sollen während des Turnfestes rund um die Uhr betreut werden. In Friedrichsdorf werden diese Aufgaben von Schulen und von Vereinen übernommen. Doch nur durch die Mithilfe freiwilliger Helferinnen und Helfer, die stundenweise mit anpacken, ist diese Aufgabe zu meistern. Die Aufgaben sind körperlich nicht anstrengend und erstrecken sich z.B. auf die Ausgabe des Frühstücks oder die Kontrolle der Gästekarten. Alle Helfer erhalten einen Ausweis, der zum Besuch der nicht kartenpflichtigen Veranstaltungen des Turnfestes, zum Zutritt auf das Messegelände und zur Generalprobe der Stadiongala berechtigt. Wer sich als Helfer bewerben möchte, kann sich bei der TSG Friedrichsdorf in der Geschäftsstelle unter Tel: 06172/77247, oder per Mail unter kontakttsg-friedrichsdorf.de melden. Auch der TV Seulberg sucht für die Betreuung der Gäste in der Hardtwaldhalle noch Freiwillige. Hier wenden Sie sich bei Interesse an die Geschäftsstelle des TV Seulberg unter Tel: 06172/764247 oder per Mail an infotv-seulberg.de. Neben den beiden Vereinen sucht auch die TSG Köppern noch Helfer unter Tel: 06175/7109 oder per Mail unter vorstandtsg-koeppern.de.

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Infos aus dem Rathaus ...

Newsbild: Infos aus dem Rathaus ...

  • Umstellung von Depotcontainern

Ab sofort sind die Wertstoffcontainer an der Feuerwehr Seulberg, Am Placken, dauerhaft in das abgehängte Stück der Morrstrasse, an der Brücke gegenüber dem Getränkehandel, umgestellt.

  • Öffnungszeiten Wertstoffhof

    Ab Mittwoch, 05.11.2008 bis 28.02.2009, ist der Wertstoffhof mittwochs von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Die anderen Annahmezeiten, freitags von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr, sowie samstags von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr, bleiben bestehen.




 

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Noch Friedrichsdorfer Apfelsaft erhältlich

Newsbild: Noch Friedrichsdorfer Apfelsaft erhältlich

Vom diesjährigen Apfeltag ist noch Friedrichsdorfer Apfelsaft verfügbar und kann weiterhin gekauft werden, solange der Vorrat reicht. Der beliebte Apfelsaft ist am Bauhof in Friedrichsdorf, Max-Planck-Str. 28 montags bis donnerstags zwischen 9:00 und 15:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr erhältlich. Der Erlös des Apfeltages kommt der Pflege der Streuobstwiesen und den beteiligten Schulklassen zugute. Der Apfelsaft wird in Mehrwegkästen zu je sechs Ein-Liter-Flaschen verkauft und kostet 7,60 Euro zuzüglich Pfand. Der Apfelsaft ist mindestens 2 Jahre haltbar, so dass auch größere Mengen eingekellert werden können. Die leeren Kästen können bei jedem Getränkehändler zurückgegeben werden, da es sich um Standart-Getränkekästen handelt. Der Friedrichsdorfer Apfelsaft wurde am 24. Oktober hauptsächlich von Grundschülern aus Friedrichsdorf auf Streuobstwiesen gesammelt. In diesem Jahr wurde ein Rekordergebnis von über 29 Tonnen gesammelte Äpfel erzielt. Aus 20 Tonnen Äpfeln wurden 15.000 Liter besonders köstlicher Apfelsaft gepresst. Die restlichen Äpfel wurden verkauft. Am Apfeltag beteiligten sich in diesem Jahr 39 Schulklassen. In den vergangenen Jahren wurden bereits rund 300 junge Obstbäume gepflanzt. Es wurden neue Obstwiesen angelegt oder Lücken in bestehenden Streuobstwiesen geschlossen. Besonders wichtig ist jedoch der Erhalt der vorhandenen Bäume. Mit geeigneten Schnittmaßnahmen werden die Bäume am Leben erhalten und gepflegt. In der Gruppe Landschaftsschutz & Landnutzung der Lokalen Agenda 21 engagieren sich ehrenamtlich Bürgerinnen und Bürger aus Friedrichsdorf. Das oberste Ziel der Gruppe ist die Erhaltung der landschaftlich wertvollen Streuobstwiesen mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Von der Gruppe wurden in diesem Jahr im Rahmen der Obstbaum-Aktion auch rund 130 überwiegend hochstämmige Obstbäume verkauft. Kontakt: Jörg Naumann, Umweltberatung & Agenda-Büro, Rathaus, Hugenottenstr. 55, Friedrichsdorf Tel:: 06172 / 731-300, E-mail: joerg.naumannfriedrichsdorf.de

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Virginia Orbon Retzmann holt die Realität und Abstraktions in das Friedrichsdorfer Rathaus

Newsbild: Virginia Orbon Retzmann holt die Realität und Abstraktions in das Friedrichsdorfer Rathaus

Realität und Abstraktion, so heißt die neue Ausstellung von Virginia Orbon Retzmann. Die Vernissage zu ihrer Ausstellung findet am Freitag, 30. November, um 20 Uhr im Rathaus Friedrichsdorf (Hugenottenstraße 55) statt. Dazu sind alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen. Die aus Iriga stammende und seit 1990 in Friedrichsdorf lebende Virginia Orbon Retzmann malt Landschaften, Aktbilder, aber auch Portraits, realistisch oder abstrakt, auf Papier und Leinwand. Die Künstlerin arbeitet beispielsweise mit Aquarell, Acryl, Tusche, oder Ölkreide. Bei zahlreichen Ausstellungen im In und Ausland stellte sie unter anderem Im Airport Center Frankfurt oder im Rathaus Friedrichsdorf aus, wo sie zuletzt vor 10 Jahren ihre Werke der Öffentlichkeit präsentierte. Orbon Retzmann ist Mitglied des Kunstkreises Friedrichsdorf, der Sodener Kunstwerkstatt und der Frankfurter Malakademie, deren Ehrenmedaille ihr 1999 verliehen wurde. Die Ausstellung ist bis zum 18. Dezember zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Mo – Mi von 8 – 16 Uhr, Do von 8 – 18 Uhr und Fr von 8 – 12 Uhr) zu sehen. Informationen: Stadt Friedrichsdorf, Heike Havenstein, Tel. 06172/ 731-296, E-Mail: stadtverwaltungfriedrichsdorf.de oder im Internet unter

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Erste Bagger rollen in Köppern Nordost

Newsbild: Erste Bagger rollen in Köppern Nordost

Mit der Erschließung des neuen Gewerbegebiets "Köppern Nordost" macht die Stadt Friedrichsdorf den Firmen in der Stadt und Umgebung ein interessantes Angebot. Die ASTRO Automatengesellschaft mbH hatte sich als erste ein Grundstück im Gewerbegebiet Köppern Nordost gesichert. Am Montag, 15. Dezember erfolgte hier jetzt der Spatenstich. Die Bagger sind bereits vor Ort und die Bodenplatte kommt noch vor Weihnachten. Direkt an der Friedberger Straße entsteht hier ein eingeschossiges Spielcasino in moderner und attraktiver Fassadengestaltung. Auch das Friedrichsdorfer Gartengestaltungsunternehmen Christoph Schaar baut eine neue Büro- und Lagerhalle in "Köppern Nordost". Im hinteren Bereich lässt sich das Deutsche Rote Kreuz nieder. Das DRK Friedrichsdorf will seine bisherigen auf drei Stadtteile verstreuten Einsatzstationen zentralisieren. Gerade die hervorragende Verkehrsanbindung über die neue Entlastungsstraße macht das Gelände für viele Nutzer interessant. Die Firma Holzbau Becker aus der Köpperner Ortsmitte nutzt ebenfalls das Angebot und verlagert ihren Holzbaubetrieb vermutlich im nächsten Jahr auf die neugeschaffene Fläche. Auch ein Aludesign-Unternehmen aus Bad Homburg will noch in 2009 in ein neues Gebäude direkt an der Umgehungsstraße einziehen. Rund 13.000 m² sind mittlerweile an neue Nutzer übergegangen. Über weitere 12.000 m² werden derzeit Verhandlungen mit ansiedlungswilligen Firmen aus Friedrichsdorf und dem direkten Umland geführt. "Wir vermarkten das Gebiet explizit für neue Unternehmen. Aber natürlich ist es auch als Expansionsfläche für unsere ortsansässigen Unternehmen gedacht", erklärt Erster Stadtrat Norbert Fischer das Vermarktungskonzept. Die Stadt will attraktive Flächen für Neuansiedlungen bereitstellen und damit auch neue Arbeitsplätze im Stadtgebiet schaffen. Die durch Köppern führende Friedberger Straße ist bereits an das neue Gewerbegebiet angeschlossen worden. Der Bürgersteig und die Straßenbeleuchtung sind eingerichtet. In den Straßenkörper wird allerdings erst im nächsten Jahr eingegriffen. Dann wird eine eigene Linksabbiegerspur für das Gewerbegebiet vom Köpperner Kreuz aus eingerichtet. Alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Grundstücken sind auf der Homepage der Stadt Friedrichsdorf hinterlegt. Im 3-D-Sightboard können die einzelnen Gewerbegrund-stücke virtuell überflogen werden. Auch ist hier der aktuelle Vermarktungsstand tagesgenau hinterlegt. Für alle weiteren Fragen und Auskünfte steht der Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung, Uwe Hild, unter der Rufnummer 0 61 72-73 12 85 oder per E-Mail unter uwe.hildfriedrichsdorf.de jederzeit gerne zur Verfügung

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Kommissar Kugelblitz durch TKKG-Geschichten ersetzt

Newsbild: Kommissar Kugelblitz durch TKKG-Geschichten ersetzt

Das im Friedrichsdorfer Kinderkulturprogramm für Dienstag, 24. März 2009, angekündigte Theaterstück "Kommissar Kugelblitz" kann leider nicht stattfinden. Dafür gibt es am gleichen Tag, ebenfalls um 16 Uhr, das Kindertheaterstück "TKKG Live – Gefangen im Spukhaus!". Bereits gekaufte Karten für "Kommissar Kugelblitz" können an der Informationsstelle im Rathaus (Hugenottenstraße 55) zurückgegeben oder gegen Karten für "TKKG" eingetauscht werden.

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Friedrichsdorfer Haushaltsplan 2009 ausgeglichen

Newsbild: Friedrichsdorfer Haushaltsplan 2009 ausgeglichen

Der erste doppische Haushaltsplan ist geprägt von den noch steigenden Erträgen bei der Gewerbe- und auch bei der Einkommensteuer. Für die Gewerbesteuer wird mit Erträgen von rund 9 Millionen Euro gerechnet. Diese optimistische Einschätzung ergibt sich aus den guten aktuellen Ergebnissen. Für das Haushaltsjahr 2008 werden Mehreinnahmen von rund einer Million Euro erwartet. Ähnlich gut ist die Prognose für den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer.

Den optimistischen Einnahmeerwartungen stehen jedoch überproportional steigende Ausgaben gegenüber. Allein die Kreis- und Schulumlage steigt erneut um 1,07 Millionen Euro auf insgesamt 15,5 Millionen Euro. Dazu kommen Mindereinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen von rund 400.000 Euro. Aus dem Tarifabschluss der Jahre 2008 und 2009 ergeben sich Mehrausgaben gegenüber der Planung von 2008 von rund 800.000 Euro. Mit den Zuschüssen für den Busbetrieb der Stadtwerke von insgesamt 600.000 Euro ergibt sich im Gesamthaushalt ein Minus von rund 1,57 Millionen Euro. Diese Lücke kann nur durch eine Entnahme aus der "Ordentlichen Rücklage" (bisher "Allgemeine Rücklage") geschlossen werden.

Für den Haushalt bedeutet das, dass am Ende das Ergebnis mit einer schwarzen Null abschließt. Dabei sind auch erstmals die gesamten Abschreibungen enthalten. Bürgermeister Horst Burghardt zeigt sich erleichtert: "Der vorliegende Plan benötigt keine Grundstückserlöse zur Finanzierung der Abschreibungen." Die als außerordentliche Erlöse eingeplanten Grundstücksverkäufe können somit in voller Höhe zur Finanzierung von Investitionen eingestellt werden.

Finanzhaushalt: trotz vieler Ausgaben bleibt die Stadt handlungsfähig
Der Finanzhaushalt beinhaltet insgesamt rund 11,38 Millionen Euro Investitionen. In diesen Investitionen ist jedoch eine Vielzahl von Wiederholungsveranschlagungen aus dem Haushaltjahr 2008 enthalten. Diese Maßnahmen konnten bisher nicht bzw. nur teilweise abgewickelt werden und wurden bedingt durch die Umstellung der bisherigen kameralistischen Buchführung auf die Doppik zur Vermeidung von Haushaltsausgaberesten neu veranschlagt. Dies betrifft unter anderem das Feuerwehrgerätehaus Burgholzhausen, die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs, den Zuschuss für die Sporthalle an der Philipp-Reis-Schule, den Sport- und Gewerbepark sowie die Baumaßnahme an der Kreuzung Färberstraße/Cheshamer Straße. Die Gesamtinvestitionen beinhalten auch Ausgaben für Grundstückskäufe in Höhe von 2 Millionen Euro. Im Wesentlichen sind hier Ausgaben für Grundstücke für den Sport- und Gewerbepark und für die neue Trasse der Südumgehung Friedrichsdorf eingeplant. Weitere rund 1,31 Millionen Euro sind für die nächste Ausbaustufe im Kernbereich Köppern vorgesehen. Für das Milupaprojekt in der Stadtmitte ist eine erste Anlaufrate von 350.000 Euro eingeplant. Außerdem ist hier noch eine Verpflichtungsermächtigung von 2 Millionen Euro vorgesehen. Damit ist die Verwaltung in Sachen Innenstadt jederzeit handlungsfähig.
 
Im Produktbereich Ver- und Entsorgung (Abfall, Abwasser) sind Ausgaben in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro vorgesehen. Dabei sind Kanalsanierungen nach der Eigenkontrollverordnung mit insgesamt 500.000 Euro enthalten.

Die Finanzierung der Gesamtinvestitionen erfolgt im Wesentlichen aus zwei Haushaltspositionen. Aus Grundstückserlösen werden Einnahmen von rund 3,99 Millionen Euro erwartet, des Weiteren ist eine Kreditaufnahme von 5,89 Millionen Euro erforderlich. Die relativ hohe Kreditaufnahme erklärt sich zum Teil aus der Vielzahl von Wiederholungsveranschlagungen, aber auch aus den überproportionalen Investitionen in die Infrastruktur. Nach Abzug der planmäßigen Tilgung bleibt eine Neuverschuldung von rund 3,95 Millionen Euro.

Finanzplanung: Defizite ab 2010 drohen, erste Maßnahmen getroffen
Auf der Grundlage der Investitionsplanung und des Finanzplans für die Jahre 2010-2012, weist Kämmerer Heinz-Günter Müller darauf hin, dass in den Jahren ab 2010 Defizite drohen. "Diese Defizite können vermutlich noch aus der "Ordentlichen Rücklage" bzw. der "Außerordentlichen Rücklage" gedeckt werden. Allerdings würden diese Mittel dann nicht mehr für Investitionen zur Verfügung stehen und am Ende des Finanzplanungszeitraums stark abgeschmolzen sein." Hier gilt es, rechtzeitig gegenzusteuern. Insbesondere die sächlichen Aufwendungen sind soweit wie möglich zu begrenzen. Weitere Stellenplanausweitungen können nur bei dringendem Bedarf zugelassen werden. "Wir fordern den Hochtaunuskreis nachdrücklich auf, die Kreisumlage auf ein vertretbares Maß zu senken. Außerdem muss endlich eine Änderung der Schulumlage entsprechend den Vorgaben des Hessischen Ministeriums des Innern erfolgen", stellt der Bürgermeister klar.

Am Ende bleibt nur eins: sparen, sparen, sparen
Der Kämmerer hat die Devise für die nächsten Jahre klar formuliert: Alle Ausgaben müssen begrenzt werden und dürfen nur bei unabweislichem Bedarf (Erfüllung gesetzlicher oder vertraglicher Verpflichtungen) erhöht werden. Grundsätzlich müssen Einsparungen an anderer Stelle zur Gegenfinanzierung herangezogen werden. Außerdem gilt es, sämtliche Einnahmequellen voll auszuschöpfen und alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Einnahmesituation zu nutzen. Gebühren und Entgelte spielen dabei eine wichtige Rolle und sollen regelmäßig an die der Verwaltung entstehenden Kosten angepasst werden.

Als Fazit für die Finanzplanung 2010-2012 bleibt festzuhalten: Falls die finanziellen Anstrengungen nicht ausreichen, um in den Jahren ab 2010 einen ausgeglichenen Ergebnis- und Finanzhaushalt vorzulegen, droht die Versagung der Haushaltsgenehmigung. "Dem werden wir angestrengt entgegenarbeiten", so Horst Burghardt. Sein erklärtes Ziel ist, auch weiterhin nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt zu erwirtschaften, sondern auch langfristig den Schuldenberg abzubauen. "Das wird ein hartes Stück Arbeit", ist sich das Stadtoberhaupt bewusst."

BU: Genau 3,3 Zentimeter hoch ist der neue doppische Haushaltsplan, den die Friedrichsdorfer Kämmerei am Donnerstagabend vorlegt – ein ganz schön dicker Brocken.

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Einzelhandelskonzept regelt künftige Entwicklung und schafft Sicherheit für ortsansässigen Handel

Klar definierte Einzelhandelskonzepte ermöglichen es den Städten, ihre Innenstädte gezielt zu entwickeln. Gleichzeitig erhalten sie damit die Möglichkeit, sich gegen eine Gefährdung der zentralen Versorgungsbereiche zu wehren. Für die Innenstadtentwicklung um das Milupa-Gelände ist ein Einzelhandelskonzept mit Aussagen zu den zentralen Versorgungsbereichen die entscheidende Grundlage. "Aus diesem Grund haben wir das Konzept um den Aspekt der Definition zentraler Versorgungsbereiche erweitert", erklärt Bürgermeister Horst Burghardt das Vorgehen. Bereits 2005 wurde den städtischen Gremien ein Einzelhandelskonzept vorgelegt. Eine erste Aktualisierung im Jahr 2007 enthielt ein zusätzliches Kapitel mit einer Machbarkeitsstudie für das Milupa-Areal. Die Studie sollte die planungsrechtlich erforderliche Auswirkungsanalyse für zusätzlichen großflächigen Einzelhandel in Friedrichsdorf vorbereiten Die Studie bezifferte ein Zuwachspotenzial von 12.000 m² Einzelhandelsfläche in verschiedenen Branchen.

Noch Ende 2007 zeichnete sich ab, dass die Firma Gazit als Investor auf dem Milupa-Areal den im Entwicklungskonzept genannten Rahmen von 12.000 m² Verkaufsfläche vollständig ausschöpfen will. Zwischenzeitlich konnten die Stadt und Gazit ein konkretes Konzept für das geplante Einkaufszentrum mit Verkaufsflächen- und Sortimentsabgrenzungen aufstellen. Auf dieser Basis konnte auch die bauplanungsrechtlich erforderliche Auswirkungsanalyse erstellt werden. Durch die geplante Realisierung von 12.000 m² Verkaufsfläche in der Innenstadt erübrigt sich vorerst eine Diskussion um die Ausweisung eines Sondergebiets für Einzelhandel im Gewerbepark an der Autobahn oder den Gewerbegebieten an der Industriestraße. Allein für die ausgewiesenen Entwicklungspotenziale in den Segmenten Küchen- und Spezialmöbel, Tapeten, Teppiche soll im Einzelfall geprüft werden, ob eine Integration in die Gewerbegebiete an der Industriestraße möglich ist.


149 Millionen Euro Kaufkraft
Die Stadt Friedrichsdorf nimmt die zentralörtliche Funktion eines Mittelzentrums ein. Das Einzugsgebiet des Friedrichsdorfer Einzelhandels setzt sich aus zwei Zonen zusammen: Die Zone I umfasst das Stadtgebiet von Friedrichsdorf, Zone II die Stadtteile Bad Homburg-Kirdorf sowie Rosbach-Rodheim. Im Marktgebiet leben derzeit ca. 39.520 Personen, davon etwa 62 Prozent in Friedrichsdorf. Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft im Marktgebiet beträgt ca. 245 Millionen Euro, davon entfallen ca. 149 Millionen Euro (das entspricht ca. 61 Prozent) auf die Stadt Friedrichsdorf.

Das Einzelhandelsangebot in Friedrichsdorf umfasst 128 Betriebe mit einer Brutto-Umsatzleistung von ca. 92,7 Millionen Euro. Hiervon entfallen auf Nahrungs- und Genussmittel 45 Betriebe. Auf Nichtlebensmittel entfallen 83 Betriebe. Über ein Drittel sind in der Friedrichsdorfer Innenstadt ansässig, der Schwerpunkt liegt innerhalb der Gewerbegebiete. 
Insgesamt sind die Einzelhandelsstrukturen in den vier Stadtteilen relativ ausgewogen. In Seulberg und Friedrichsdorf sind die hohen Verkaufsflächenanteile auf die großflächigen Einzelhandelsbetriebe zurückzuführen.

Im Vergleich mit anderen Kommunen weist Friedrichsdorf hinsichtlich seiner Verkaufsflächenausstattung ein überwiegend unterdurchschnittliches Angebot auf. Besonders betroffen sind davon die Branchen Bekleidung, Schuhe, Sport, Elektrowaren, Hausrat, Einrichtung, Möbel. Insgesamt ist ein erheblicher Kaufkraftabfluss festzuhalten. Im Vergleich zur Situation im Jahr 2004 sind nur geringe Änderungen zu erkennen. Die Anzahl der Betriebe ist leicht gesunken, auch die Umsatzleistung ist leicht zurückgegangen. Bezogen auf die einzelnen Stadtteile zeigt die Analyse eine negative Entwicklung der Betriebe und der Verkaufsfläche insbesondere in der Kernstadt von Friedrichsdorf, dabei speziell auf dem Houiller Platz.

"Diese Erkenntnisse bestätigen uns darin, an den städtebaulichen Entwicklungszielen einer belebten Innenstadt festzuhalten", bekräftigt Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Norbert Fischer. Das neue Einkaufszentrum auf dem Milupa-Areal ist dabei der wichtigste Faktor. Auch in Köppern steht der Ausbau einer ausgewogenen Nahversorgungsstruktur auf dem Plan

Das im Einzelhandelskonzept entwickelte Sortimentskonzept gliedert den Einzelhandel in zentrenrelevante und nicht zentrenrelevante Sortimente. Als zentrenrelevant gelten die Sortimente, die hinsichtlich ihres Angebotscharakters, ihrer Attraktivität sowie der Betriebsstruktur aktuell den zentralen Lagen in Friedrichsdorf zugeordnet werden können (u. a. Lebensmittel, Drogeriewaren, Bücher, Schreib- und Spielwaren sowie Textilien, Schuhe, Sport und Elektrowaren). Das ebenso wichtige Standortkonzept ermöglicht eine Funktionsteilung zwischen den zentralen Lagen und den Gewerbegebietslagen. Es legt die Standortlagen fest, an denen Einzelhandel zukünftig zugelassen bzw. ausgeschlossen wird. Neuansiedlungen zentrenrelevanter Sortimente sollten auf die zentralen Versorgungsbereiche gelenkt werden. In Friedrichsdorf gibt es zwei zentrale Versorgungsbereiche: das Hauptzentrum Hugenottenstraße mit dem Entwicklungsbereich Milupa-Areal sowie das Nahversorgungszentrum Köppern.


Anbieter genießen Bestandschutz
"Auf der Grundlage des Standort- und Sortimentskonzepts wollen wir zukünftig die Bebauungspläne formulieren", so Norbert Fischer. Das Konzept empfehle den Ausschluss zentrenrelevanter Sortimente bzw. der Ausschluss des gesamten Einzelhandels in Gewerbegebietslagen. "Natürlich genießen unsere heutigen Anbieter Bestandsschutz und wir sprechen ihnen auch einen Erweiterungsspielraum zu." In einem Teilbereich des Gewerbegebiets Industriestraße West (Bereich Eich-Baumarkt) soll auch in Zukunft ein Baumarkt zulässig bleiben. Zur Weiterentwicklung des Angebots soll im übrigen Gewerbegebiet die Ansiedlung von Anbietern mit bis zu 400 m² Verkaufsfläche mit nicht zentrenrelevanten Sortimenten zugelassen sein.

"Das Einzelhandelskonzept dient zur Sicherung der bestehenden Strukturen, zur gezielten Weiterentwicklung des Einzelhandels und zur Rechtssicherheit unserer Einzelhandelspolitik", unterstreicht der Bürgermeister. Wichtige Punkte sind vor allem das Sortiments- und Standortkonzept sowie die Abgrenzung der zentralen Versorgungsbereiche. "Als wesentlicher Bestandteil der Einzelhandelspolitik liefert das Konzept nachvollziehbare Kriterien für Ansiedlungsvorhaben und ermöglicht damit auch eine größere Investitionssicherheit für unsere ortsansässigen Händler."
Das letzte Wort zum Einzelhandelskonzept hat die Stadtverordnetenversammlung am 18. Dezember 2008.

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Friedrichsdorf im Jahr 2033 -

Newsbild: Friedrichsdorf im Jahr 2033 -

Vorstellung des Stadtentwicklungskonzepts "Stadt 25+"

Seit Herbst 2006 wird in Friedrichsdorf an dem Stadtentwicklungskonzept "Stadt 25+" gearbeitet. Das Leitbild wurde von der "Steuerungsgruppe Stadt 25+" formuliert. Mitglieder dieser Projektgruppe sind Bürgermeister Horst Burghardt, Erster Stadtrat Norbert Fischer, Stadtrat Hans Jürgen Ruhland und Vertreter aller Fraktionen sowie des ehren- und hauptamtlichen Magistrats. Unterstützt wird die Gruppe vom Amt für Stadtplanung und den Stadtplanern vom Büro Planquadrat aus Darmstadt. Das Leitbild definiert den anzustrebenden Entwicklungsstand der Stadt Friedrichsdorf im Jahre 2033.

In mehreren Veranstaltungen wurden zuvor die Vorstellungen der Friedrichsdorfer erfragt und in das Leitbild eingebunden. "Zusätzlich hatten die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines Kiosk-Termins und über die projekteigene Internetseite die Möglichkeit zur Diskussion", erklärt Bürgermeister Horst Burghardt. Dies sei auch rege genutzt worden.

Nach der Verabschiedung der strategischen Analyse stellt die Verabschiedung des Leitbilds den nächsten Schritt für die Erstellung des Stadtentwicklungskonzeptes dar. In der Analyse werden Daten zu Lage, Baustruktur, Einwohnerstruktur und Wachstum, Einzelhandel, Gewerbe, Wohnen, öffentliche Infrastruktur und Kultur, Grün- und Freiräumen zusammengestellt. Zusammen mit dem Leitbild bildet die Analyse die Grundlage für das weitere Vorgehen: die Formulierung des Handlungsbedarfs und der entsprechenden Möglichkeiten sowie die Entwicklung von Handlungsvorschlägen.

Drei Schritte führen zum Ziel
1. Betrachtung der jüngsten Entwicklung der Gesamtstadt (Ist-Bild), bzw. strategische Analyse
Im Mai 2008 wurde den Stadtverordneten nach einer ersten Orientierungsdiskussion in verschiedenen Arbeitskreisen und Foren und einer intensiven Arbeitsphase eine umfassende Ist-Analyse vorgelegt. Sie befasste sich mit zentralen Themenbereichen für die gesamte Stadt und für die jeweiligen Stadtteile.
2. Definition der Entwicklungsziele (Leitbild)
Das Leitbild wurde entworfen, um die Differenz zwischen Ist und Soll zu verdeutlichen. Allerdings hat die derzeitige Fassung keinen Anspruch auf Endgültigkeit, sondern wird im Gegenteil im Laufe der nächsten Arbeitsschritte immer wieder zu überprüfen sein.
3. Defizite, Entwicklungspotenziale und Handlungsspielräume (kurzfristig, mittelfristig, langfristig) identifizieren
Im nächsten Arbeitsschritt formuliert die Steuerungsgruppe konkrete Handlungsvorschläge. Hierbei wird natürlich auch die Beziehung zu laufenden Projekten und bestehenden konzeptionellen Ansätzen hergestellt.
 
Viele Themenbereiche ergeben ein Leitbild
Das Leitbild wurde aus der Perspektive des Jahres 2033 formuliert, um deutlich von einer gedachten Realität zu sprechen. "Es geht nicht um eine Utopie, sondern eine wahrscheinliche Zukunft", unterstreicht Erster Stadtrat Norbert Fischer. Den einzelnen Themenbereichen wurde ein Kapitel mit der Überschrift "Identität 2033"
vorangestellt. Danach folgen verschiedene Absätze über Siedlungsentwicklung, Bevölkerung und Demografie, Leben in der Stadt, Soziales, Bildung, Freizeit und Sport, Kultur, Wirtschaft und Einzelhandel, Verkehr sowie Grün- und Freiraum. Das gesamte Leitbild wurde unter den Slogan "Friedrichsdorf – Bürgersinn und Toleranz" gestellt.

Der Workshop "Neustrukturierung Bahnhof Friedrichsdorf und Umfeld" gehört zum dritten und letzten Schritt in der Aufstellung des Stadtentwicklungskonzepts. Am 7. und 8. November 2008 erarbeiten drei Planerteams zusammen mit Vertretern der Bahn, Politik, Wirtschaft und Bürger ein Konzept für die zukünftige Nutzung und Gestaltung des Bahnhofs. Die Vorstellung des Leitbilds und die Präsentation der Workshopergebnisse sind für den 25. November um 19 Uhr im Großen Saal des Rathauses Friedrichsdorf geplant. Alle Friedrichsdorfer sind eingeladen, sich die aktuellen Zwischenergebnisse der Stadtentwicklungskonzeptes vorstellen zu lassen und sie mit den Vertretern der Steuerungsgruppe und den Planern zu diskutieren. Die Erstellung des Gesamtkonzepts und damit der Abschluss des Stadtentwicklungskonzeptes "Stadt 25+" ist für Februar/März 2009 vorgesehen.

Mehr Informationen hier:

Dieser Link öffnet ein neues Fenster mit einer PDF-DateiDownload der Rede des Ersten Stadtrats Norbert Fischer am 06.11.2008 vor der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Friedrichsdorf

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Ausbau der Kreuzungen rund um das neu geplante Einkaufszentrum

Auf dem ehemaligen Milupa-Gelände in der Kernstadt von Friedrichsdorf plant das Unternehmen Gazit die Errichtung eines Einkaufszentrums, auf dem Gelände südlich davon Wohnbebauung. Eine neue Verkehrsuntersuchung gibt Auskunft darüber, welcher Neuverkehr zu erwarten ist, welche Strecken und Kreuzungen belastet werden und ob die zukünftige Verkehrsbelastung von ihnen verkraftet werden kann.

"In vorangegangenen Workshops zur Innenstadtentwicklung haben wir auch die Fragen der Verkehrsführung mit Bürgern und Vertretern des Einzelhandels diskutiert" sagt Bürgermeister Horst Burghardt, "wichtige Themen dabei waren u.a. die Vermeidung von Ampeln und eine gute Führung der Fußgänger zwischen dem neuen Einkaufszentrum und den vorhandenen städtischen Zentren wie z.B. dem Landgrafenplatz und dem Houiller Platz." Alternative Verkehrsführungen wurden angesprochen. "Das Meinungsbild der durchgeführten Workshops bildet die Grundlage für die Verkehrsuntersuchung." Bereits eine erste grobe Untersuchung habe deutlich gezeigt, dass etliche Veränderungen am Straßennetz und den Kreuzungen in der Innenstadt erforderlich sind. "Nachdem die genaueren Entwicklungsdaten jetzt bekannt sind, haben wir eine vollständige Verkehrsuntersuchung in Auftrag gegeben", berichtet Erster Stadtrat Norbert Fischer. "Eine wichtige Aufgabenstellung aus dem Entwicklungskonzept war die Prüfung des Verkehrs auf der Wilhelmstraße. Wir wollen nach Möglichkeit hier den Verkehr reduzieren."

Für die Ermittlung der vorhandenen Verkehrsbelastung wurden umfangreiche Verkehrszählungen durchgeführt. Zählzeit war die abendliche Spitzenstunde, die in Friedrichsdorf zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr liegt. Im angedachten Planungsfall steht dem Stadtverkehr ein neues Straßenstück zwischen dem Alten Viadukt (Bahnunterführung in Verlängerung des Lilienweges, Westseite) und der Prof. Wagner-Straße in Verlängerung der Philipp-Reis-Passage zur Verfügung. Die neue Straße zwischen den Kreuzungen A (Altes Viadukt) und C (Prof. Wagner-Straße) entlastet das umgebende Netz und bietet anstelle der Bahnstraße eine komfortable Verbindung im Kernstadtnetz an. Die Verbindung zur Höhenstraße im Süden und zur Färberstraße im Norden – ohne das Alte Viadukt nutzen zu müssen – wird sich auch auf das geplante Einkaufszentrum positiv auswirken. Das Alte Viadukt bekommt durch die Entlastung mehr Kapazität für Fahrten mit dem Ziel Houiller Platz. Eine zentrale Bedeutung erhält die Kreuzung am Bahnhofsvorplatz.

Rechnet man die neuen Fahrten mit Bezug zum Milupa-Areal (Einkaufszentrum mit 450 Stellplätzen, Gewerbeflächen mit 150 Stellplätzen, Wohnfläche mit 75 Wohneinheiten) mit, ergibt sich die folgende Prognose:
Bei den Stellplätzen des Einkaufszentrums wird mit einer Aufenthaltszeit von 50 bis 60 Min gerechnet und mit einer Auslastung von 60 Prozent in der abendlichen Spitzenstunde. Damit errechnen sich rund 300 Zu- und 300 Abfahrten aus dem neuen Parkhaus. Bei den den Gewerbeflächen zugeordneten Parkplätzen ("Milupa-Dreieck") wird für den Tageszeitraum mit 1,3 bis 1,4 Fahrten je Parkplatz gerechnet. Das sind ca. 200 Fahrten pro Tag. Für die abendliche Spitzenstunde wird unterstellt, dass etwa 40 Prozent der Parkplätze geräumt und ca. halb soviel wieder neu besetzt werden. Die zusätzlichen Fahrten aus der Entwicklung des ehemaligen Milupa-Geländes werden auf das ausgebaute Netz verteilt (Anlage 4).


3,7 Millionen lassen den Verkehr fließen
Auch wenn die Belastung der innenstädtischen Straßen durch den Verkehr zum Einkaufszentrum höher wird, kann er durch den sinnvollen Ausbau der Kreuzungen bewältigt werden. Insbesondere durch Kreisel soll der Verkehrsfluss verbessert und die Lärmbelästigung der Anwohner reduziert werden. Der Bau einer neuen Straße als Verbindung zwischen dem alten Viadukt und der Prof.-Wagner-Straße ist sinnvoll. Für die Fußgängerwege zwischen dem Landgrafenplatz und dem Einkaufszentrum wird in der Wilhelmstraße eine sichere Möglichkeit zur Überquerung geschaffen werden.

Die Verkehrsuntersuchung wurde parallel auch in eine Straßenplanung zur Zentrumsentwicklung umgesetzt. "Die Ergebnisse der Untersuchung dienen als Grundlage für den Bebauungsplan Nr. 135 "Zentrum" und die weitere Investitionsplanung der Stadt", erklärt Norbert Fischer. "Sie sind außerdem die Basis für die weiteren Vereinbarungen mit dem Investor Gazit." Jetzt gehe es um die Verteilung der Kosten, die Flächenbereitstellung und die Abwicklung der Baumaßnahmen.

"Die Straßenbaumaßnahmen rund um das Milupa-Gelände werden momentan mit ca. 3,7 Millionen Euro brutto angesetzt", so Bürgermeister Horst Burghardt. Die Kosten sind Teil der im Investitionsprogramm unter "Stadtumbaumaßnahme Innenstadt" aufgeführten insgesamt 8,55 Millionen Euro. Das Geld und die Durchführung der Baumaßnahmen sind für den Zeitraum bis zur Fertigstellung des Einkaufszentrums geplant.


Gute Verbindungen für Fußgänger sind städteplanerisches Ziel
Das neue Zentrum soll für Fußgänger komfortabel mit dem Landgrafenplatz und der Hugenottenstraße verbunden werden. Die gute Verbindung zum Houiller Platz, wird über die Prof. Wagner-Straße hergestellt, die vom Einkaufszentrum aus über breite Zebrastreifen sicher erreicht werden kann. Um die gewünschte, komfortable Fußgängerverbindung über die Wilhelmstraße zum Landgrafenplatz zu ermöglichen, sollen breite und bequeme Überquerungen für die Fußgänger geschaffen werden, auch wenn diese den Fahrzeugverkehr behindern. Auch im Alten Viadukt sind grundlegende Verbesserungen für die Fußgänger angedacht. Die Bahnstraße soll auch zukünftig eine bedeutende Fußgängerachse bleiben.

Download - Dieser Link öffnet ein neues Fenster mit einer PDF-DateiEntwicklungskonzept Kernstadt Friedrichsdorf

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